Gästebuch
Jörn habe ich Anfang der 90er kennengelernt,
als ich nach Bergedorf gezogen bin.
Er war der erste, der „In Keuschheit und Demut“ geheiratet hat und Jutta heißt immer noch Möller, obwohl sie schon lange nicht mehr verheiratet sind..
Er hatte Ärger mit der Hausbesetzerszene im Flop, denen Jörns Galerie Schwellenangst zu dekadent war. Hausbesetzer war er schon 1973. Aber Kunst gehörte für ihn dazu.Ich habe dann für den „Provinzschrei“!seine Lebensgeschichte aufgeschrieben, fünf Seiten lang. „Trommeln für alle Sitzengebliebenen“ war damals sein Motto. Und „politische Regale“ hat er gebaut.
Seitdem hat er so viele neue Sachen in Bewegung gesetzt, das für das alte gar kein Platz mehr in den Nachrufen war.
Immer ungewöhnlich, immer elegant.
Im „White Cube“ war es mir meistens zu eng,
jetzt fehlt es mir, richtig schräges Zeug zu hören und ihn begeistert am Tresen stehen zu sehen…..
Klaus















